Was macht eigentlich ein FSJ-Praktikant?

Im 10. Gespräch der PNP-Interviewreihe „Was macht eigentlich ein(e)…?“ erzählt Her Alexander Wimmer von seinem Alltag als FSJ-Praktikant.

Alexander Wimmer
Mein Name ist Alexander Wimmer. Ich bin 19 Jahre alt und arbeite als Praktikant im freiwilligen sozialen Jahr im Caritas Altenheim St. Konrad Pfarrkirchen. Hier bin ich im Bereich Pflege auf der Station Delphin.

Mein Tagesablauf
07:40 Uhr: Ich beginne meine Arbeit meistens mit dem Vorbereiten und Verteilen des Frühstücks. Anschließend unterstütze ich einen Bewohner beim Essen.
08:30 Uhr: Nun fange ich mit der Grundkörperwäsche der mir zugeteilten Bewohner an und helfe individuell Bewohnern, die Hilfe benötigen.
11:00 Uhr: Anschließend beteilige ich mich einerseits bei Aufräumarbeiten und unterstütze außerdem beim Messen der Vitalwerte auf unserer Station.
11:30 Uhr: Meine Kolleg*innen und ich teilen das Mittagessen aus.
12:30 Uhr: Nach den Richt- und Kontrollgängen findet die Übergabe statt. Meistens halte ich in diesem Zeitraum meine Pause ab.
13:45 Uhr: Nach der Übergabe beginne ich mit den Kolleg*innen der Spätschicht erneut die Kontrollgänge. Mittwochs und sonntags verteilen wir zusätzlich Kaffee und Kuchen an die Bewohner.
15:00 Uhr: Danach helfe ich die bettlägerigen Bewohner zu versorgen und umzupositionieren.
15:45: Uhr: Situationsbedingt macht der Spätdienst eine kurze Pause. An dieser beteilige ich mich und nütze die Zeit um meinen Arbeitstag zu besprechen.
Um 15:58 Uhr habe ich Dienstschluss.

Besonders an der Arbeit gefällt mir, die wechselseitige Beziehung mit den Bewohnern und Kollegen und das Gefühl, etwas zum Team beitragen zu können.

Wussten Sie eigentlich, dass man das freiwillige soziale Jahr als Sprungbrett für eine Karriere im sozialen/medizinischen Berufsfeld nutzen kann: Es ist z.B. möglich, Vorpraktika und Wartesemester für soziale und medizinische Studiengänge einzusparen. Und ganz nebenbei sammelt man natürlich wertvolle praktische Erfahrung.

Bild: Auf Initiative von Sophia Freudenstein konnte ein weiterer Arbeitskreis mit Gesundheitsdienstleistern aus der Region gegründet werden. Zu Arbeitsgesprächen haben sich bereits zum dritten Mal die Mitglieder Dr. Stephanie Vogt (Pflegedirektorin der Rottal-Inn Kliniken), Christian Eder (stv. Schulleiter KWA), Bettina Plettl (Inhaberin der MediVital Sozialstation Bad Birnbach), Katrin Seiler (Vorständin Kreiscaritasverband Rottal-Inn), Herbert Wiedemann (Kreisgeschäftsführer BRK Rottal-Inn), Michael Schwartz (Pichlmayr Wohn- und Pflegeheime), Kerstin Tremmel (Praxiskoordinatorin Generalistische Pflegeausbildung) und Dr. Anton Wartner (Sprecher des Hausärztekreises Rottal-Inn) an einen Tisch gesetzt.