Was macht eigentlich eine Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin?

Im 11. Gespräch der PNP-Interviewreihe „Was macht eigentlich ein(e)…?“ gibt Frau Sorina-Andreea Balau einen Einblick in ihren Alltag als Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin.

Sorina-Andrea Balau
Mein Name ist Sorina Balau, ich bin 18 Jahre alt, komme aus Rumänien und bin Schülerin in der Berufsfachschule für Sozialpflege.
Für das Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) habe ich mich damals entschieden, da man hier in viele Ausbildungsrichtungen hineinschnuppern und später auch gehen kann.

Mein Tagesablauf
Im KWA wechseln sich die Tage anhand von Blockwochen ab.
Wenn ich Unterricht in der Schule habe, beginnt mein Tag meist um 08:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr. Schön sind dabei vorallem die schulischen Ausflüge wie das Kennenlernseminar und die Prüfungsvorbereitung.
Haben wir den Praktikumsblock, ist man zum Beispiel in einer pflegerischen Einrichtung oder in einem Kindergarten tätig. Meine Tage hier finden meist von 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Hierbei begleite ich meine(n) Praxisanleiter(in) im Arbeitsalltag und unterstütze beispielsweise beim Versorgen der Bewohner oder bei der Gestaltung des Morgenkreises im Kindergarten.

Besonders an der Arbeit gefällt mir, die Kinder von der Schule abzuholen. Wenn sie von ihrem Tag erzählen und was sie alles gelernt haben, ist das sehr spannend. Es freut mich immer, wenn die Kinder aufgeschlossen sind und von alleine anfangen zu erzählen.
Zudem habe ich durch die Ausbildung schon viel über die unterschiedlichsten Krankheiten gelernt. Beispielsweise was ein Dekubitus ist oder wie man Vorsorge betreibt. Mein Wissen wende ich gerne im eigenen Alltag an, indem ich es an Bekannte weitergebe.

Wussten Sie eigentlich, dass man als Sozialbetreuerin auch seine eigenen Kompetenzen besser kennen lernt. Ich male oft mit den Kindern und haben dabei beispielsweise meine Fähigkeiten entdeckt. Die Arbeit mit Kindern finde ich deshalb auch so spannend, weil man beim Zuhören erkennt, über welche Dinge sie sich bereits Gedanken machen und für was sie sich interessieren.

Bild: Auf Initiative von Sophia Freudenstein konnte ein weiterer Arbeitskreis mit Gesundheitsdienstleistern aus der Region gegründet werden. Zu Arbeitsgesprächen haben sich bereits zum dritten Mal die Mitglieder Dr. Stephanie Vogt (Pflegedirektorin der Rottal-Inn Kliniken), Christian Eder (stv. Schulleiter KWA), Bettina Plettl (Inhaberin der MediVital Sozialstation Bad Birnbach), Katrin Seiler (Vorständin Kreiscaritasverband Rottal-Inn), Herbert Wiedemann (Kreisgeschäftsführer BRK Rottal-Inn), Michael Schwartz (Pichlmayr Wohn- und Pflegeheime), Kerstin Tremmel (Praxiskoordinatorin Generalistische Pflegeausbildung) und Dr. Anton Wartner (Sprecher des Hausärztekreises Rottal-Inn) an einen Tisch gesetzt.